Dr. med. Astrid Kohl

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Biologische Tumortherapie

Tumorerkrankungen, Therapien, Medizinsysteme

Die schulmedizinischen Therapien zur Krebserkrankung beruhen auf dem Prinzip der Krebszellzerstörung und Verhinderung weiteren Zellwachstums. Operation, diverse Chemotherapien, Antikörpertherapien, die neuen Immuntherapien, die immer mehr ins Detail der molekularen Onkologie und Biochemie gehen, sind neben den verschiedenen Formen der Strahlentherapie die wesentlichen Therapiesäulen der klassischen Onkologie.

Damit sind geade in den letzten Jahren verschiedenste Therapieerfolge zu verzeichnen – allerdings häufig, auch schon im Frühstadium – mit dem Preis hoher Nebenwirkungen und deutlicher Einschränkung der Lebensqualität. Im fortgeschrittenen Stadium einer Krebserkrankung sind mit diesen konventionellen Therapien jedoch häufig weder Verbesserungen und noch seltener Heilungen zu erzielen.

Behandlung von Krebspatienten mit einer Chemotherapie
Online-Artikel zur Zur Anwendung von Zytostatika mit Beiträgen von Dr. med. Astrid Kohl in ‚Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de‘ vom 13.01.2014.

Aus Sicht der Integrativ-komplementären Medizin und nach den Vorstellungen der ganzheitlichen Regulationsmedizin ist eine Tumorerkrankung immer eine Erkrankung des gesamten Individuums auf allen Ebenen seines Seins, von Körper und Seele, nie eine alleinige Erkrankung eines Organs oder gar nur eines Organteils.

Ziel dieses integrativ-therapeutischen Ansatzes ist es daher, den Menschen wieder in seine Ordnung und Regulationsfähigkeit zurückzubringen und damit die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Dabei muss betont werden, dass die Komplementäre Medizin immer begleitend und ergänzend auf der Basis einer hochqualifizierten schulmedizinischen Diagnostik und unter Berücksichtigung der schulmedizinischen Empfehlungen berät.

Folgende Auffassungen zur Tumorentstehung und zu einer komplementären Therapie sind in der Biologischen Tumortherapie verbreitet:

  • Jede Krebserkrankung hat eine „lange Geschichte“ von individuellen Belastungsfaktoren. Die Ursachen sind damit auf  dem Boden einer genetischen Belastung immer multifaktoriell.
  • Häufig findet sich eine versteckte und unbemerkte chronische Entzündung, eine versteckte toxische Belastung, ob mit Metallen, Kunststoffen oder Umwelttoxinen die das System seit Jahren oder noch länger belasten.
  • Krebserkrankungen gehen dadurch häufig mit quantitativen und qualitativ funktionellen Veränderungen des Immunsystems einher. Ein „Versagen des Immunsystems“ ist an der Entstehung des Tumorleidens zumindest mitverantwortlich. Therapien wie Chemotherapie oder Bestrahlung wirken immunbelastend und können das Immunsystem weiter schwächen. Hier setzen Immunmodulation und Immunstimulation der biologischen Therapien an.
  • Durch Blockierung der Atmungskette in den Mitochondrien der Zellen, einer sogenannten Mitochondriopathie  verändert sich der gesamte Zellstoffwechsel und die Zelle verändert sich in Richtung Krebszelle. Die Krebszelle hat dabei die Fähigkeit zum “Selbstmord“ verloren, kann sich vor dem Immunsystem tarnen und sich im Organismus ausbreiten.
  • Krebserkrankungen gehen häufig einher mit einer Mangelsituation von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren in den Körperzellen. Mangelzustände sollten daher immer behoben werden.

Die Vorstellung einer speziellen Krebspersönlichkeit ist nicht mehr aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig werden jedoch die Selbstheilungskräfte des Individuums in unserer mechanistisch-kurativ denkenden Schulmedizin weit unterschätzt. Eine Tumorerkrankung verändert das gesamte Leben, sich neu zurecht zu finden ist eine Herausforderung an die Betroffenen und auch an deren Umwelt. Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit, die sich zwangsläufig einstellen, sollten nicht dazu führen ein Behandlungsschema resigniert über sich ergehen zu lassen.

Jeder Betroffene sollte das Konzept und Ziel einer Therapie mit Wirkungen und Nebenwirkungen verstehen und letztlich selber mitentscheiden. Erst dann können sich die Selbstheilungskräfte entwickeln und im besten Falle Heilungschancen entstehen..

Das Integrative Konzept

Jeder biologischen Therapie sollte eine genaue Abwägung  und Ausnutzung der Möglichkeiten schulmedizinischer Therapien mit Operation, Bestrahlung und Chemotherapie vorausgehen.

Ziel ist es, die Menge oder Masse an Tumorzellen auf jeden Fall zu verkleinern und zugleich mit möglichst geringen Nebenwirkungen wenig gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Immer ist eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Disziplinen, möglichst begleitend zur Diagnosestellung und vor Beginn der Therapien, notwendig.

 

Tumordiagnostik

Jede individuelle biologische Therapie benötigt eine „Basisdiagnostik“ oder zumindest Teile davon:

  • Großes internistisches Labor
  • Bildgebende Diagnostik: Sonographie, Röntgen, MRT, CT, PET
  • Quantitativer und qualitativer Immunstatus mit Lymphozytendifferenzierung und Funktionsuntersuchung von NK Zellen und T- Lymphozyten
  • Orthomolekulare Diagnostik im Vollblut von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen
  • Untersuchungen auf eine Chronische Entzündung
  • Untersuchungen auf Herde oder Störfelder
  • Zahnmedizinische Untersuchung und Beurteilung: evtl. OPTG, DVT, Dental-CT – Materialdokumentation
  • Untersuchungen der Darmflora und Funktion, Verdauungsleistung
  • Toxikologische Untersuchungen – Zahnmaterialien oder Umwelttoxine
  • Laboruntersuchungen auf virale oder bakterielle Erreger

Tumorgewebe

  • Austestung auf Chemotherapiewirkung
  • Austestung auf toxische Belastungen

 

Komplementäre Tumortherapie

Eine begleitende Therapie kann am besten vor und parallel zur schulmedizinischen Therapie und Diagnostik begonnen werden, auch vor chirurgischen, strahlen- oder chemotherapeutischen Maßnahmen (ideal sogar bevor es zu der Entwicklung eines veränderten Gewebes oder Tumors gekommen ist).

Anhand einer ausführlichen Anamnese und mit Hilfe der erweiterten Diagnostik wird in der Komplementären Tumortherapie für einen einzelnen Menschen sein ganz individuelles Therapie-Konzept zusammengestellt.

Ernährung

Spezielle Diäten bei Tumorerkrankungen, vor allem einseitige Heildiäten, können heute nicht mehr empfohlen werden. Allerdings scheint eine deutliche Kohlenhydratreduktion begleitend zur  Chemotherapie das Ansprechen der Therapie deutlich zu erhöhen. Eine täglich ausgewogene Mischkost mit reduzierten tierischem Protein und Fetten und einem hohen Anteil an Obst und Gemüse und  eine Vermeidung von Übersäuerung und Übergewicht wird weiter empfohlen. Da Tumorzellen die Eigenschaft haben, sich mit einem Säuremantel zu umgeben und das „Tumormilieu“ der Zelle eher von Übersäuerung geprägt ist, ist ein Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts notwendig

Bewegung

Tägliche Bewegungsübungen sind Teil jeglicher Therapiekonzepte. Die unterschiedlichen Sportarten oder verschiedenen Formen von  Bewegungstherapien sollten immer zum Individuum passen und seine einzigartige Situation und die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen.

Psychotherapie / Psychoonkologie

Begleitende unterstützende psychologische Therapie

Expositionsvermeidung, -minderung und Expositionsstop

Verminderung jeglicher Belastungsfaktoren von innen und außen

Immunmodulation oder Immunstimulation

Nach Vorliegen von Immunstatus und Immunfunktion eine angepasste Therapie z.B. mit Mistel, Thymus, Organextrakten

Orthomolekulare Medizin: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente

Angepasst an Laborergebnisse und Therapien

Antioxidative Therapie

Hochdosis mit Antioxidantien wie Vitamin C, Gluthation, Liponsäure  meist als Infusionstherapie

Sekundäre Pflanzenstoffe/ Naturheilmittel

Hochpotende Arzneimittelpflanzen wie Weihrauch oder Curcuma mit Wirkung und möglichen Nebenwirkungen

Ausleitende entgiftende Maßnahmen

Zur Entlastung des Gesamtorganismus mit verschiedenen Methoden

Enzymtherapie

Begleittherapie zu chirurgischen, strahlentherapeutischen und chemotherapeutischen Maßnahmen, als Langzeittherapie

Mikrobiologische Therapie/Darmsanierung

Regeneration der Darmflora und des darmassoziierten Immunsystems

Fiebertherapien: Hyperthermie – Lokale oder Ganzkörperhyperthermie

siehe Flyer Hyperthermie

Immuntherapie mit Dendritischer Zellimpfung

Ziel ist,  die körpereigenen Abwehrzellen so zu aktivieren, dass sie Tumorzellen erkennen und vernichten können. Dafür werden körpereigene Tumorzellen benötigt.

 

Ein Mensch mit einer Tumorerkrankung benötigt auf jeder Ebene eine immer wieder neu anzupassende Therapie.

Keine Therapie allein wird die Erkrankung dauerhaft heilen.

Ziel der Komplementären Tumortherapie ist es, jedem  erkrankten Menschen im interdisziplinärem Gespräch der verschiedenen Fachrichtungen ein individuelles Konzept auf der Basis seiner eigenen individuellen Situation zu erstellen.

Erst dadurch können die Selbstheilungskräfte angeregt und der Heilungsprozess unterstützt und gefördert werden.

 

Weitere Informationsmaterialien erhalten Sie bei der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr.

Dort ist auch eine bundesweite Datenbank mit Adressen von ganzheitlich ausgerichteten Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten zu finden (die Praxis Dr. med. Astrid Kohl ist unter ‚Berlin‘ gelistet).


Komplementäre Tumortherapie

Die Broschüren sind als pdf erstellt und druckoptimiert, bitte entsprechend falten.

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